Modulare Produktion

Ausgangssituation

Übergeordnete externe Einflussgrößen aus der Supply Chain, wie z.B. Verspätungen in der Logistikkette bei Zuliefererteilen oder kurzfristige Bestelländerungen, können eine bereits erstellte Produktionsplanung invalidieren. Heute können solche kurzfristig geänderten Rahmenbedingungen für den Produktionsablauf häufig nur indirekt und durch manuelle Korrekturen berücksichtigt werden.

Anwendungsszenario

Die Lösungsansätze im Anwendungsfall Modulare Produktion sollen die Flexibilität der Produktion erhöhen, um das vorhandene Geschäftspotential besser zu heben. Dazu werden Services, Schnittstellen- und Datenmodelldefinitionen auf der Grundlage von Industriestandards mit dem Ziel angeboten, die Flexibilität und Ausfallsicherheit einer industriellen Fertigung zu erhöhen. Der Shopfloor wird mit dem Catena-X-Netzwerk über die in Catena-X standardisierten Konnektoren vernetzt.

Mehrwerte für Anwender

Ziel ist es, die Einzelfertigung (Losgröße 1) zum Preis der Serienfertigung zu ermöglichen. Dies soll insbesondere dadurch erreicht werden, dass das Orchestrieren der Produktionsressourcen und Planen der Produktionsabläufe so weit wie möglich automatisiert und damit die Aufwände deutlich reduziert und die Planungszeiten reduziert werden. Eine Steigerung der Effizienz im Sinne der OEE wird erreicht, indem die Produktion bei Störungen rekonfiguriert werden kann, um weiterhin möglichst optimal betrieben zu werden. Die gesteigerte Flexibilität schafft Raum für neue Geschäftsmodelle, wie z.B. das Dazwischenschieben von hoch priorisierten, lukrativen Aufträgen.

Redaktionsstand: 13.07.2022

Dies ist ein Arbeitsergebnis des

Catena-X Automotive Network Konsortialprojekts,

gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz.

Förderkennzeichen: 13IK004*

 

 

Jörg  Neidig

Jörg Neidig

Business Owner